Gewürze

Sortenreine Gewürze, die riechen, bevor du den Deckel ganz offen hast. Intensiv, klar, voll Aroma – so, wie Gewürze sein sollen. Von mild bis wild, von Zitrus bis Rauch: alles, was Küche spannend macht. Ein Teelöffel reicht, und das Gericht kippt von gut zu richtig gut. Einmal aufgemacht, weisst du, warum ich Gewürze liebe. Über 400 Gewürze – alle von Hand verarbeitet, 100 % Natur, ohne Zusatzstoffe.

Gewürze kaufen – über 350 Sorten, alle von Hand verarbeitet

Ich bin Koch. Zwei Michelin-Sterne, Green Star, über 20 Jahre am Herd. Irgendwann habe ich gemerkt: Die Gewürze, die ich in der Gastronomie kriege, sind oft Mist. Industrieware, monatelang gelagert, gestreckt mit Zeug, das da nicht reingehört. Also habe ich angefangen, selbst zu mahlen. Erst für mich, dann für andere Köche, jetzt für dich.

Pfeffer

Pfeffer ist mein Ding. Ich habe wahrscheinlich über 40 verschiedene Sorten probiert, bis ich wusste, was ich will. Kampot stand bei mir immer am Pass – der hat Tiefe, riecht nach Zedernholz, nicht einfach nur scharf. Tellicherry ist warm und nussig, perfekt zum Nachwürzen. Und dann gibt’s Sachen wie den Langen Pfeffer – den kannten schon die Römer, heute kennt ihn fast niemand mehr. Schmeckt nach Zimt und Kakao. Probier den mal in einer Jus.

Chili

Bei Chili geht’s nicht darum, wer mehr aushält. Es geht um Geschmack. Piment d’Espelette ist mild, passt zu Fisch und Ei. Chipotle bringt Rauch, ohne dass du den Grill anwerfen musst. Habanero ist fruchtig und scharf – genial mit Mango. Und ja, ich habe auch Carolina Reaper. Über 2 Millionen Scoville. Muss man nicht, kann man aber.

Salz

Salz ist nicht einfach Salz. Flor de Sal aus Portugal nehme ich für fast alles. Black Lava sieht brutal aus auf einem Steak. Kala Namak riecht nach Ei – klingt komisch, ist aber genial für vegane Sachen.

Paprika

Paprika aus dem Supermarkt ist meistens tot. Meiner nicht. Ungarischer Paprika für Gulasch, geräucherter spanischer für alles mit BBQ-Feeling. Das sind Welten.

Zimt, Vanille, Kardamom

Ceylon Zimt ist der echte – nicht das Cassia-Zeug, das überall verkauft wird. Vanille aus Madagaskar riecht so intensiv, dass du sie nie wieder anders kaufst. Kardamom frisch gemörsert über einem Dessert – unterschätzt.

Kräuter

Getrocknete Kräuter können richtig gut sein, wenn sie frisch getrocknet sind. Mein Oregano ist intensiver als das meiste Frische aus dem Laden. Majoran zur Bratwurst, Bärlauch im Frühling, Estragon in die Béarnaise.

Raritäten

In den Raritäten findest du Sachen, die ich über Jahre gesammelt habe. Tasmanischer Pfeffer, grüner Szechuan, Paradieskörner. Nicht für jeden Tag, aber wenn du mal was Spezielles suchst.

Alles von Hand, kleine Chargen, keine Zusatzstoffe. So mache ich das.

Wie lange sind Gewürze haltbar?

Ganze Gewürze halten locker 3–4 Jahre, wenn du sie richtig lagerst. Gemahlen 1 Jahr kein Problem, ab da nehmen sie ab, aber verderben nicht. Achtung bei Chilis und Paprika – da ist mehr Vorsicht geboten. Aber mal ehrlich: Wenn du einmal richtig gute Gewürze probiert hast, sind die sowieso viel schneller weg. Im Zweifel gilt: Vertrau deinen Instinkten, in diesem Fall deiner Nase. Riecht es muffig oder angestaubt – weg damit. Riechst du frische, typische Aromen, die zu diesem Gewürz passen – perfekt.

Wie lagere ich Gewürze richtig?

Drei Feinde: Licht, Feuchtigkeit, Hitze. Also nicht neben dem Herd, nicht auf der Fensterbank. Ab in den Küchenschrank oder in eine Schublade, gut verschlossen. Fertig. Meine Gläser sind grösstenteils vom Etikett abgedeckt – bewusst nicht komplett, damit du noch etwas vom Produkt siehst. Wenn du deine Gewürze genau so liebst wie ich, dann nimm einen Löffel oder unseren Streuaufsatz – so kommen keine Bakterien ins Glas.

Sind in den Gewürzen Zusatzstoffe oder Rieselhilfen?

Nein. Keine Geschmacksverstärker, keine künstlichen Aromen, keine Rieselhilfen, keine Farbe. 100 % Natur. Wenn eine Mischung mal leicht klumpt, ist das kein Fehler – das zeigt, dass kein chemischer Mist drin ist. Kurz schütteln, fertig. Klumpt es stärker, kommt die Feuchtigkeit vom Flor de Sal. Das ist echte Qualität, für die besten Köche gedacht.

Woher kommen eure Gewürze?

Die Rohgewürze kommen aus den besten Anbaugebieten der Welt – Pfeffer aus Malabar, Kampot oder Banasura, Vanille aus Madagaskar, Uganda oder den Französischen Polynesen, Safran aus dem Iran oder dem La Mancha Gebiet in Spanien. Gemischt, gemahlen und abgefüllt wird alles hier in Heiden, von Hand. Schweizer Handarbeit, keine Fabrik. Ich, Tobias, mache die Handarbeit hier in Heiden. Ich selektioniere nochmals, probiere alles selber und beurteile es mit Rückstellmustern.

Welches Gewürz passt wozu?

Kommt drauf an, was du kochst. Kampot Pfeffer für dunkle Saucen und Fleisch. Piment d’Espelette für Fisch und Eierspeisen. Chipotle für BBQ und Burger. Ceylon Zimt und Kardamom für Desserts und Gebäck. Auf jeder Produktseite steht, wofür sich das Gewürz eignet – plus 3–6 verschiedene Tipps und ein verlinktes Rezept. Auf jedem Gewürzglas findest du ausserdem einen QR-Code, der dich direkt zum passenden Rezept führt. Oder du kommst im Laden vorbei und fragst mich direkt – ich berate dich gern. Auch für Allergiker: Die Zutatenliste ist immer transparent, und ich arbeite chargenrein.