Die Königin der Gewürze.
Es gibt kaum etwas Schöneres, als eine prallvolle, geschmeidige Vanillestange in die Hand zu nehmen und daran zu riechen. Dieses Aroma. Blumig, süss, cremig, karamellig, warm. Ein Spektrum, das dich jedes Mal aufs Neue überrascht. Vanille kann so viel mehr als Dessert. In Schmorgerichten, zu Fisch, in Saucen oder Dressings entfaltet sie eine Tiefe, die alles auf ein anderes Niveau hebt. Wer einmal mit richtig guter Vanille gekocht hat, will nie wieder ohne.
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Madagaskar Bourbon Premium Vanilleschoten
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Uganda Premium Vanilleschoten
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Indonesien Tahitensis Premium Vanilleschoten
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Franz. Polynesien Tahitensis «Königin» Vanilleschoten
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Madagaskar Bourbon Premium Vanille-Pulver
CHF 32.00 In den Warenkorb -

Tahitensis Premium Vanille-Pulver
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Tonkabohnen
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Vanille kaufen – vier Herkünfte, zwei Arten, null Kompromisse
Vanille ist das zweitteuerste Gewürz der Welt, gleich nach Safran. Und wie bei Safran ist der Unterschied zwischen guter und schlechter Ware enorm. Die meiste Vanille im Supermarkt ist industriell verarbeitet, zu früh geerntet, zu schnell getrocknet. Was du bekommst, ist ein schwaches Aroma und ein hoher Preis für wenig Substanz. Bei mir ist das anders. Ich arbeite mit einem spezialisierten Vanille-Importeur zusammen und beziehe ausschliesslich Schoten in Premium-Qualität, jede Charge mit Laboranalyse auf Vanillingehalt und Feuchtigkeit geprüft.
Zwei Arten, vier Herkünfte
Im Sortiment findest du zwei verschiedene Vanille-Arten: Vanilla planifolia und Vanilla tahitensis. Das sind nicht einfach Marketingbegriffe, sondern botanisch verschiedene Pflanzen mit grundlegend unterschiedlichen Aromaprofilen.
Vanilla planifolia ist die klassische Vanille, die die meisten Menschen kennen. Warm, cremig, süss, mit hohem Vanillingehalt. Ich führe sie aus zwei Herkünften: Die Madagaskar Bourbon Premium Vanilleschoten sind der Inbegriff von Vanille. Der Klassiker für Crème brûlée, Eis, Panna Cotta, Gebäck. Prall gefüllt mit Kaviar, geschmeidig, intensiv aromatisch. Daneben die Uganda Premium Vanilleschoten, die unter Kennern als Geheimtipp gelten. Uganda produziert Planifolia-Vanille mit einem etwas anderen Profil: kräftiger, leicht schokoladig, mit einer dunklen Tiefe, die Madagaskar so nicht hat. Wer nur Bourbon kennt, sollte Uganda unbedingt probieren.
Vanilla tahitensis ist die seltenere, komplexere Schwester. Weniger Vanillin, dafür ein reiches Spektrum an floralen, fruchtigen und anisartigen Noten. Blumiger, exotischer, eleganter. Auch hier zwei Herkünfte: Die Indonesien Tahitensis Premium Vanilleschoten bieten einen guten Einstieg in die Welt der Tahitensis. Floral, fruchtig, mit einer leichten Anisnote, zu einem vernünftigen Preis. Die Franz. Polynesien Tahitensis «Königin» Vanilleschoten sind das Beste, was es gibt. Echte Tahiti-Vanille von den französischen Südseeinseln, eine absolute Rarität, die im Schweizer Handel sonst praktisch nicht zu finden ist. Ein Duft, der an tropische Blüten, reife Frucht und Anis erinnert. In der Sterneküche ist sie die erste Wahl für alles, wo Vanille im Vordergrund stehen soll.
Vanille-Pulver
Nicht immer braucht man eine ganze Schote. Für den täglichen Einsatz oder wenn es schnell gehen muss, gibt es zwei Vanille-Pulver: Das Madagaskar Bourbon Premium Vanille-Pulver bringt das klassische Bourbon-Aroma in gemahlener Form. Reine Vanille, fein gemahlen, ohne Zucker, ohne Trägerstoffe. Direkt in den Teig, in die Crème, in den Smoothie. Das Tahitensis Premium Vanille-Pulver ist dasselbe Prinzip, aber mit dem floralen, fruchtigen Profil der Tahitensis. Wer den Unterschied zwischen Planifolia und Tahitensis einmal schmecken will, ohne zwei Schoten aufzuschneiden: diese beiden Pulver nebeneinander probieren.
Tonkabohne
Die Tonkabohne ist keine Vanille, aber sie gehört in dieselbe Aromawelt. Noten von Vanille, Marzipan, Bittermandel und Karamell. In der Patisserie ist sie eine Alternative oder Ergänzung zu Vanille, die Desserts eine zusätzliche Dimension gibt. Fein über Crème brûlée gerieben, in Schokolade, in Panna Cotta, in Kompott. Sparsam dosieren, denn die Tonkabohne ist extrem intensiv.
Qualität und Transparenz
Gute Vanille erkennt man nicht am Preis, sondern an messbaren Werten. Ich lasse jede Charge auf Vanillingehalt und Feuchtigkeit prüfen, weil diese beiden Werte am meisten über die Qualität aussagen. Der Vanillingehalt bestimmt die Aromaintensität, die Feuchtigkeit zeigt, ob die Schote richtig gereift und gelagert wurde. Zu trockene Schoten haben wenig Aroma, zu feuchte Schoten schimmeln. Premium-Vanilleschoten haben einen Feuchtigkeitsgehalt zwischen 25 und 35 Prozent und sind geschmeidig, glänzend und voller Kaviar. Genau das liefere ich.
Vanille ist nicht nur für Desserts
Das ist der grösste Irrtum in der Küche. Vanille kann herzhaft. In einer Beurre blanc zu Fisch, in einer Sauce zu Jakobsmuscheln, in einem Kartoffelpüree, in einer Marinade für Poulet. In der orientalischen Küche wird Vanille seit Jahrhunderten mit Fleisch kombiniert. Wer das einmal ausprobiert hat, versteht, warum. Vanille bringt Tiefe, Wärme und Rundung, ohne dass das Gericht süss wird.
Womit anfangen?
Wer Vanille bisher nur als Supermarktware kennt, startet am besten mit den Madagaskar Bourbon Vanilleschoten. Das ist der Referenzpunkt, an dem man alles andere misst. Wer bereits gute Bourbon-Vanille kennt und etwas Neues sucht, probiert die Uganda Vanilleschoten oder steigt mit der Indonesien Tahitensis in die Welt der Tahitensis-Vanille ein. Die Französisch-Polynesien «Königin» ist für alle, die das Beste wollen und wissen, was sie damit anfangen. Und für den Alltag sind die beiden Vanille-Pulver die pragmatische Lösung: reine Vanille, immer griffbereit, ohne Aufschneiden und Auskratzen.
Alles laborgeprüft, ohne Zusätze, von Hand verarbeitet in Heiden.
Woran erkenne ich eine hochwertige Vanilleschote?
Eine gute Schote ist geschmeidig, biegsam und glänzt leicht ölig. Sie darf nicht holzig brechen. Wenn du sie zwischen den Fingern biegst und sie sich weich anfühlt, stimmt die Feuchtigkeit. Premium-Schoten wie unsere Madagaskar Bourbon Premium Vanilleschoten oder die Franz. Polynesien Tahitensis «Königin» Vanilleschoten sind prall gefüllt mit Kaviar und haben einen Feuchtigkeitsgehalt zwischen 25 und 35 Prozent. Neben der Biegsamkeit ist die Länge entscheidend: Unsere Premium-Schoten gehören mit 16 bis 20 cm zur Spitzenklasse, was sie besonders ergiebig macht. Manchmal bilden sich weisse Kristalle auf der Oberfläche. Das ist kein Schimmel, sondern auskristallisiertes Vanillin, ein Zeichen für besonders hohe Aromakonzentration.
Was ist der Unterschied zwischen Vanillepulver, Vanillezucker und Vanilleextrakt?
Unser Madagaskar Bourbon Premium Vanille-Pulver und das Tahitensis Premium Vanille-Pulver bestehen zu 100 % aus gemahlenen Vanilleschoten. Da unser Pulver aus der ganzen Frucht gewonnen wird, hast du das volle Spektrum der über 400 Aromakomponenten der Vanille, die in einem Extrakt oft verloren gehen. Kein Zucker, kein Alkohol, kein Trägerstoff. Hochkonzentriert: eine Messerspitze ersetzt oft eine halbe Schote. Vanillezucker aus dem Supermarkt besteht fast komplett aus Zucker mit minimalem Vanilleanteil. Vanilleextrakt enthält Alkohol als Lösungsmittel. Wer reines Vanillearoma will, nimmt Pulver oder ganze Schoten.
Wie lagere ich Vanilleschoten richtig, damit sie nicht austrocknen?
Nie im Kühlschrank, da wird die Schote hart und kann schimmeln. Am besten in einem luftdichten Glasröhrchen oder einer Metalldose, an einem kühlen, dunklen Ort. Raumtemperatur ist perfekt. Vermeide es, die Schoten lose liegen zu lassen: Sauerstoff ist der Feind des Vanille-Aromas. Unsere Verpackungen sind genau darauf ausgelegt, das Aroma zu konservieren. Falls eine Schote doch mal etwas trocken geworden ist: kurz in warme Milch oder warmes Wasser legen, das macht sie wieder geschmeidig. Das Madagaskar Bourbon Premium Vanille-Pulver oder das Tahitensis Premium Vanille-Pulver ist da unkomplizierter: trocken, lichtgeschützt, gut verschlossen, fertig.
Kann man die ausgekratzte Vanilleschote noch verwenden?
Auf jeden Fall. In der Schale steckt fast genauso viel Aroma wie im Mark. Die ausgekratzten Schoten in ein Glas mit Zucker stecken und zwei Wochen ziehen lassen: eigener Vanillezucker, besser als alles aus dem Laden. Genauso funktioniert es mit Salz, das ergibt ein feines Finishing-Salz für Fisch oder Gemüse. Oder die Schoten in Rum einlegen für eigenen Vanilleextrakt. Auch beim Mitkochen in Milch, Crème oder Sirup geben sie noch richtig viel ab. Vanille bei diesen Preisen wegzuwerfen wäre Verschwendung.
Warum gibt es so grosse Preisunterschiede bei Vanille?
Das liegt an der Art und der Herkunft. Madagaskar Bourbon Premium Vanilleschoten sind Vanilla planifolia: der Klassiker, warm, cremig, hoher Vanillingehalt. Uganda Premium Vanilleschoten sind dieselbe Art, aber mit einem etwas anderen Profil, kräftiger und leicht schokoladig. Dann gibt es Vanilla tahitensis: weniger Vanillin, dafür blumig, fruchtig, mit Anisnoten. Die Indonesien Tahitensis Premium Vanilleschoten sind ein guter Einstieg, die Franz. Polynesien Tahitensis «Königin» Vanilleschoten die seltenste und teuerste Vanille der Welt, von den französischen Südseeinseln. Jede einzelne Blüte wird von Hand bestäubt, ein Aufwand, der diese «Königin der Gewürze» so wertvoll macht. Wie beim Wein: verschiedene Böden, verschiedenes Klima, verschiedene Aromen.
