Chili – wenn’s zu stark ist, warst du zu schwach.
Chili kann weit mehr als nur brennen: Capsaicin gehört zu den spannendsten natürlichen Wirkstoffen überhaupt – kraftvoll, gesund und voller Energie.
Wie vielseitig Chili wirklich ist, zeigt unsere Auswahl: rauchig, süss, geschmeidig, fruchtig-exotisch oder brutal scharf mit der schärfsten Chili der Welt.
Ein Gewürz – tausend Facetten. Und jede davon macht Druck.
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Ancho Chili geschrotet
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Carolina Reaper – Manufaktur statt Massenware (2.3 Mio)
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Bhut Jolokia Chili geschrotet
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Birds Eye Chili ganz
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Cayenne Chili geschrotet
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Cayennepfeffer gemahlen
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Charapita Chili ganz
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Chili con Carne Gewürz
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Chipotle Chili gemahlen
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Chili-Salz
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Chili Cut
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Habanero Red Savina geschrotet
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Jalapeño Chili geschrotet grün
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Jalapeño Chili geschrotet rot
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Piment d’Espelette fein
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Trinidad Scorpion Chili
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Wiri Wiri Kirsch Chili ganz
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Chili kaufen – von mild bis brutal scharf
Chili ist mehr als nur das Brennen des Capsaicins auf der Zunge. Klar, die Schärfe gehört dazu, aber wer Chili nur auf Scoville reduziert, verpasst das Beste. Die Vielfalt an Aromen ist riesig: fruchtig, rauchig, süss, erdig, blumig. Bei mir findest du über 15 Sorten, jede mit eigenem Charakter. Von der milden Alltagschili bis zur schärfsten der Welt.
Die Milden: Einstieg ohne Reue
Nicht jeder will gleich schwitzen. Der Ancho Chili geschrotet ist perfekt für alle, die Aroma vor Schärfe stellen. Das ist eine getrocknete Poblano-Chili aus Mexiko, mild, süsslich, mit Noten von Rosinen und Pflaumen. Unverzichtbar für authentische Mole-Saucen und Schmorgerichte.
Der Piment d’Espelette fein aus dem französischen Baskenland ist der Liebling der Sterneküche: sanfte Wärme, fruchtig-würzig, mit einer leichten Süsse. Perfekt zu Fisch, Ei oder in einer Vinaigrette. In Frankreich ersetzt er oft den Pfeffer auf dem Tisch, und das zu Recht.
Die Klassiker: Jalapeño und Cayenne
Die Jalapeño Chili kennt jeder, aber der Unterschied zwischen grün und rot ist grösser als du denkst. Mit ca. 2’500 bis 8’000 Scoville ist sie der perfekte Einstieg in die Welt der Chilis. Grün ist frisch-grasig, rot ist reifer und süsser. Beide bringen moderate Schärfe mit echtem Geschmack. Ideal für Salsas, Nachos, Tacos, alles, was nach Tex-Mex schreit.
Cayenne ist der Allrounder in der Küche. Ca. 30’000 bis 50’000 Scoville, klare, direkte Schärfe ohne viel Schnickschnack. Den Cayennepfeffer gemahlen braucht jede Küche, für Saucen, Marinaden, Suppen, überall wo du einen Kick willst. Wer lieber Textur hat, greift zum Cayenne Chili geschrotet.
Die Rauchigen: Chipotle
Wenn du Rauch liebst, ist Chipotle Chili gemahlen dein Chili. Das sind geräucherte, getrocknete Jalapeños aus Mexiko, tief, rauchig, mit einer ledrigen Süsse und moderater Schärfe. Chipotle macht aus einem einfachen Burger etwas Besonderes. In Barbecue-Saucen, Bohnengerichten oder sogar in Schoggi-Desserts. Ja, wirklich.
Die Fruchtigen: Charapita und Wiri Wiri
Hier wird’s exotisch. Die Charapita Chili ganz aus Peru ist winzig, gelb und teuer, nicht umsonst heisst sie «Mutter aller Chilis». Diese Chili wächst wild im peruanischen Amazonasgebiet und wird nicht kultiviert, sondern von Hand im Dschungel gesammelt. Genau das macht sie zur Rarität. Fruchtig-tropisch, mit einer Schärfe, die überrascht. Passt grandios zu Ceviche und Fischgerichten.
Die Wiri Wiri Kirsch Chili ganz aus Guyana sieht aus wie eine kleine Kirsche, bringt aber ordentlich Feuer mit. Fruchtig, leicht süss, mit einem floralen Unterton. In der Karibik ein Klassiker für Hot Sauces.
Die Scharfen: Birds Eye und Habanero
Jetzt wird’s ernst. Die Birds Eye Chili ganz ist der Standard in der asiatischen Küche, klein, dünn, und mit ca. 100’000 Scoville schärfer als sie aussieht. Perfekt für Thai-Currys, Stir-Frys und alles, was nach Südostasien schmecken soll.
Habanero Red Savina geschrotet war lange Zeit die schärfste Chili der Welt. Mit bis zu 350’000 Scoville ist sie heute «nur noch» sehr scharf, aber das Aroma ist fantastisch: fruchtig, fast tropisch, mit einer Schärfe, die im Mund explodiert und lange bleibt. Respekt ist angebracht.
Die Extreme: Bhut Jolokia, Trinidad Scorpion, Carolina Reaper
Für Adrenalinjunkies. Die Bhut Jolokia Chili geschrotet, auch «Ghost Pepper» genannt, bringt über eine Million Scoville mit. Rauchig-süss im Aroma, brutal in der Schärfe. Nur für Erfahrene.
Trinidad Scorpion Chili geht noch weiter: fruchtig, fast blumig, dann kommt der Stich. Der Name ist Programm.
Und dann die Carolina Reaper, mit 2,3 Millionen Scoville offiziell die schärfste Chili der Welt. Bei mir in Manufaktur-Qualität, nicht in irgendeiner Plastiktüte. Süsslich-fruchtig im ersten Moment, dann nuklear. Vorsicht: Ein Krümel reicht. Sicherheitshinweis: Beim Umgang mit Carolina Reaper oder Trinidad Scorpion empfehle ich Handschuhe. Die Capsaicin-Öle haften hartnäckig an den Fingern und brennen stundenlang nach, besonders wenn du dir ins Gesicht fasst.
Für den Alltag: Chili Cut und Chili-Salz
Keine Lust auf Extreme? Der Chili Cut ist meine Haushalts-Chili, geschrotete Chilis mit ausgewogener Schärfe, perfekt zum Drüberstreuen. Und das Chili-Salz ist genau das: Salz mit Kick. Fertig gewürzt, ab auf den Tisch. Für alle, die ihr Chili con Carne lieber fertig gewürzt haben: auch dafür gibt’s die passende Mischung.
Was tun, wenn das Essen zu scharf geworden ist?
Milchprodukte wie Rahm, Joghurt oder Crème fraîche neutralisieren Capsaicin am besten, denn Capsaicin ist fettlöslich, nicht wasserlöslich. Auch etwas Zucker, Honig oder Säure (Zitrone, Essig) können die Schärfe abmildern. Im Mund hilft ein Stück Brot oder ein Schluck Milch besser als Wasser. Für vegane Gerichte oder asiatische Currys helfen Kokosmilch oder ein Löffel Erdnussbutter genauso gut wie Rahm, um das Capsaicin zu binden. Tipp: Wer empfindlich ist, startet am besten mit milden Sorten wie Piment d’Espelette fein oder Ancho Chili geschrotet.
Wo sitzt die Schärfe – in den Kernen?
Nein, das ist ein Mythos. Die Schärfe sitzt in der weissen Plazenta (Scheidewände), an der die Kerne hängen. Die Kerne selbst enthalten kaum Capsaicin. Wer es milder mag, entfernt die hellen Innenhäute, das reduziert die Schärfe deutlich. Beim Verarbeiten von extremen Sorten wie Bhut Jolokia Chili geschrotet oder Trinidad Scorpion Chili ist das Entfernen der Innenhäute fast schon Pflicht, um das Aroma geniessbar zu machen. Bei gemahlenen Sorten wie Cayennepfeffer gemahlen oder Chipotle Chili gemahlen ist die Schärfe gleichmässig verteilt.
Wie wird Schärfe gemessen – was bedeutet Scoville?
Die Scoville-Skala misst den Capsaicin-Gehalt. Je höher der Wert, desto schärfer. Piment d’Espelette fein liegt bei ca. 4’000 Scoville, Jalapeño bei 2’500 bis 8’000, Habanero Red Savina geschrotet bei 100’000 bis 350’000. Unsere Carolina Reaper erreicht über 2 Millionen Scoville, die schärfste Chili der Welt. Übrigens: Die ursprüngliche Scoville-Methode mit Geschmackstestern ist heute durch das HPLC-Verfahren (Hochleistungsflüssigkeitschromatographie) ersetzt worden, das den Capsaicin-Gehalt exakt per Laboranalyse bestimmt.
Was ist der Unterschied zwischen Chili, Cayenne und Chilipulver?
Cayennepfeffer gemahlen ist eine spezifische Chilisorte (30’000 bis 50’000 Scoville), gemahlen als reines Pulver. Chilipulver aus dem Supermarkt kann eine Mischung aus verschiedenen Sorten sein, teils gestreckt mit Gewürzen wie Kreuzkümmel, Knoblauch oder sogar Füllstoffen. Bei uns ist das anders: Unser Chili Cut und alle gemahlenen Sorten bestehen aus reinen, sortenreinen Chilis, ohne Beimischung, ohne Streckmittel. Chili ist der Oberbegriff für alle scharfen Paprikafrüchte, von mild wie Ancho Chili geschrotet bis extrem wie Trinidad Scorpion Chili.
Welche Chili passt zu welchem Gericht?
Milde Sorten wie Piment d’Espelette fein passen zu Fisch, Eierspeisen und Gemüse. Rauchige Chipotle Chili gemahlen sind ideal für BBQ, Burger und Tex-Mex. Fruchtige Habanero Red Savina geschrotet harmonieren mit Mango, Ananas und karibischen Gerichten. Cayennepfeffer gemahlen ist der Allrounder für Suppen, Saucen und Marinaden. Mein Geheimtipp aus der Sterneküche: Eine Prise rauchige Chipotle in einer dunklen Schokoladen-Mousse. Das Raucharoma hebt die Kakao-Noten auf ein komplett neues Level.