Za’atar
CHF 10.–
Za’atar – morgens mit Olivenöl auf warmem Fladenbrot, mittags über cremigen Joghurt gestreut, abends als Marinade fürs Poulet. Im Libanon braucht man keinen Anlass dafür. Gerösteter Sesam, fruchtiger Sumach, Thymian, Oregano, Majoran – eine Mischung, die man einmal ausprobiert und dann einfach immer im Schrank hat.
· Kategorie: Gewürzmischung
· Geschmack: nussig, kräuterig, fruchtig-säuerlich, warm
· Anwendung: Brot mit Olivenöl, Joghurt, Labneh, Poulet, Lamm, Ofengemüse
· Format: 40 g Glas
Mein Tipp: 2–3 Teelöffel Za’atar mit Olivenöl verrühren – fertig ist ein Dip, der mit gutem Brot schon für sich allein eine Mahlzeit ist.
Herkunft & Geschichte
Za'atar ist gleichzeitig Pflanze und Gewürzmischung – und genau diese Zweideutigkeit erzählt viel über seine Bedeutung. Im arabischsprachigen Raum bezeichnet das Wort sowohl ein wildes Kraut (eine Oregano-Thymian-Art, die im Libanon, in Syrien und Palästina beheimatet ist) als auch die Gewürzmischung, die seit Jahrhunderten daraus zubereitet wird. So tief ist sie im Alltag der levantinischen Küche verwurzelt, dass sie kaum als "Rezept" gilt – sie ist schlicht da, wie Salz und Brot.
Morgens mit Olivenöl vermischt auf flaches Brot gestrichen – das nennt sich Man'oushe und ist das levantinische Frühstück schlechthin. Mittags über Labneh gestreut, abends als Marinade. Za'atar begleitet einen ganzen Tag. Und es gibt einen alten Volksglauben im Libanon, dass Za'atar den Geist schärft – Kinder bekamen es früher regelmässig zum Frühstück mit auf den Schulweg. Ob das stimmt, lässt sich schwer beweisen. Als Mahlzeit ist es jedenfalls besser als ein leerer Magen.
Besonderheiten
Was Za'atar als Mischung so besonders macht, ist die Spannung zwischen den Zutaten: nussige Wärme, fruchtige Säure, Kräuterfülle und eine leise Erdigkeit – alles gleichzeitig, nichts davon aufdringlich. Sesam, Sumach, Thymian, Oregano und Majoran bilden die aromatische Basis. Kreuzkümmel und Koriandersaat geben ihr die Tiefe, die Za'atar von einer simplen Kräutermischung unterscheidet.
Unsere Rezeptur folgt der levantinischen Tradition – ohne sie zu vereinfachen. Kein Streckmittel, kein Pulverersatz.
Qualität
Alle Zutaten sind naturbelassen, frei von Zusatzstoffen und werden chargenweise in Handarbeit verarbeitet. Der Sesam kommt geröstet in die Mischung – das macht den Unterschied zwischen nussig und wirklich nussig. 100 % Natur, so wie ich es selbst täglich einsetze.
Tipp von Tobias Funke
«Za'atar will Olivenöl. Einfach 2–3 Teelöffel Gewürz mit einem guten Schuss Öl verrühren – das ist schon eine vollständige Vorspeise. Wer einmal gutes Brot damit gegessen hat, macht es immer wieder so.»
Verwendung
- Klassisch: mit Olivenöl vermischt als Brotaufstrich oder Dip
- Über Labneh oder griechischen Joghurt gestreut
- Als Marinade für Poulet, Lamm oder Ofengemüse
- Auf Fladenbrot vor dem Backen verteilt
- Zum Abschmecken von Linsensuppen, Kichererbsengerichten oder Couscous
Rezeptvorschlag
Za'atar-Joghurt mit warmem Fladenbrot – Zum Rezept
Zutaten
Sesam (geröstet), Sumach, Thymian, Oregano, Majoran, Flor de Sal, Kreuzkümmel, Koriandersaat
Alle Zutaten werden in sorgfältiger Handarbeit in der Manufaktur Funke verarbeitet.
Lagerung
Trocken und lichtgeschützt lagern. Nach dem Öffnen gut verschliessen.
Zusätzliche Information
| Gewicht | 0.040 kg |
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