Urwaldpfefferkörner «Voatsiperifery»
Ab CHF 18.–
Urwaldpfeffer «Voatsiperifery» aus den Wäldern der südindischen Westghats bringt kleine, runzelige Körner mit tiefem, warm-würzigem Aroma. Noten von Zedernholz, dunkler Schokolade und getrocknetem Zitrus passen besonders gut zu Gerichten mit Zeit und Röstaromen.
- Kategorie: Pfeffer, ganz
- Geschmack: warm-würzig, waldig, Zedernholz, dunkle Schokolade
- Anwendung: Wildragout, Linsensuppe, geschmorte Rinderschulter, Hülsenfrüchte, Roggenbrot mit Butter, kräftige Dips/Pasten
- Format: 70 g Glas / 200 g Standbodenbeutel
Mein Tipp: Körner grob mörsern oder frisch mahlen (nicht zu fein) und am Schluss über das Gericht geben – so bleibt die ätherische, waldige Tiefe klar spürbar. Perfekt zu lang geschmorten Saucen oder auf warmem Roggenbrot mit Butter.
Herkunft & Geschichte
Der Urwaldpfeffer "Voatsiperifery" stammt aus den dichten Wäldern der südindischen Westghats, einem der ältesten Regenwaldgebiete der Erde. In dieser ursprünglichen Umgebung wächst Pfeffer noch wild – ohne Kultivierung, ohne Monokultur. Es handelt sich um genetisch unveränderte Formen des schwarzen Tellicherry-Pfeffers, wie sie seit Jahrhunderten dort vorkommen. Die Beeren werden von lokalen Sammlern in Handarbeit geerntet – meist aufwendig über Kletterhilfen oder einfache Bambusleitern.
Besonderheiten
Urwaldpfeffer zeichnet sich durch besonders kleine, runzelige Körner aus, die beim Zerdrücken ein warm-würziges und tiefes Aroma entfalten. Typisch sind Noten von Zedernholz, Muskat, dunkler Schokolade und getrocknetem Zitrus. Seine Aromatik ist kraftvoll, aber nicht aufdringlich – und entwickelt sich am besten beim groben Mörsern oder frisch Mahlen. Er eignet sich ideal für Gerichte mit langer Garzeit oder kräftige Kombinationen mit Röstaromen.
Qualität
Dieser Pfeffer stammt aus Wildsammlung in der Region Kerala. Die Beeren werden vollreif geerntet, von Hand verlesen und in der Sonne getrocknet – ganz ohne maschinelle Sortierung. Die Körner sind unregelmässig in Form und Farbe – ein klares Merkmal ihrer Naturbelassenheit.
Die besten Gewürze haben mich immer wieder inspiriert zu neuen Gerichten. Nur das Beste ist gut genug, um die Spitze zu erreichen – für dich, in deiner Küche.
100 % Natur. So, wie ich es selbst jeden Tag einsetze.
Tipp von Tobias Funke
Ich verwende diesen Pfeffer gerne für Gerichte mit Tiefe und Zeit – zum Beispiel auf einem Ragout vom Wild, in einer Linsensuppe mit gebratenem Speck oder ganz klassisch auf einem dunklen Roggenbrot mit Butter. Seine ätherische, waldige Aromatik bringt immer etwas Ursprüngliches auf den Teller.
Verwendungsempfehlung
- Für Wildgerichte, Lamm oder geschmorte Rinderschulter
- Zu Hülsenfrüchten wie Linsen, Kichererbsen oder Bohnen
- In Brotteigen mit Sauerteig oder Roggen
- Als kräftige Würze in hausgemachten Dips und Pasten
Rezeptvorschlag
Navarin vom Lamm mit Urwaldpfeffer
Zum Rezept
Herkunft / Inhalt
Tellicherry-Pfeffer (Piper nigrum) aus Wildsammlung in Südindien
Alle Zutaten werden mit handwerklicher Sorgfalt in der Manufaktur Funke verarbeitet.
Lagerung
Trocken und lichtgeschützt lagern. Nach dem Öffnen gut verschliessen.
Zusätzliche Information
| Gewicht | 0.07 kg |
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