Wähen – eines meiner liebsten Desserts. Oder Zvieri. Je nachdem, wie hungrig ich bin. Was ich an Wähen liebe? Sie spiegeln unsere Obstkultur perfekt. Alles kann zu einer Wähe werden: Apfel, Zwetschge, Kirschen, Aprikosen. Du verstehst.
Natürlich musste ich auch hier meinen Stempel draufdrücken. Und wie so oft bei mir: Das geht nur mit der richtigen Gewürzmischung. Ja, ich verarbeite für diese Mischung ausschliesslich absoluten Spitzenrohstoff. Kokosblütenzucker, Zimt, Tonkabohne, Orange, Bourbon-Vanille, Macis – nur das beste ist gut genug.
Mit dieser Gewürzmischung machst du aus deiner Wähe mehr als Standard. Es gibt ihr einfach das gewisse Etwas, wo alle fragen: «Mhh, was ist das? Das passt genial.»
Zutaten für eine Wähenform Ø 28 cm
Für den Teig:
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200 g Dinkelmehl hell (am besten von der Altbachmühle)
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100 g kalte Butter, in Stücke
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1 Prise Salz
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210 g Magerquark
Für den Belag:
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3–4 säuerliche Äpfel (z. B. Boskoop)
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2 EL gemahlene Haselnüsse (für den Boden)
Für den Guss:
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2 Eier
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120 g Nature-Joghurt oder Crème fraîche
- 120 g Milch
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3-4 EL Apfelwähe Gewürz
Zubereitung
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Teig: Mehl, Butter, Salz vermengen, den Magerquark zum Schluss beifügen, flach drücken, in Folie wickeln und 30 Min. kühl stellen.
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Teig auswallen, in die Form legen, Boden mit einer Gabel einstechen.
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Mit Haselnüssen bestreuen.
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Äpfel schälen, entkernen und in feine Spalten schneiden. Dachziegelartig auf dem Boden verteilen.
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Guss aus Ei, Joghurt, Apfelwähe Gewürz verrühren und über die Äpfel giessen.
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Bei 220 °C Ober-/Unterhitze ca. 35–40 Minuten goldbraun backen.
Tipp:
Lauwarm servieren mit Crème fraîche, einem Hauch Fleur de Sel oder gerösteten Mandeln. Auch kalt ein Genuss – falls sie bis dahin überlebt.