Apfelwähe mit Haselnuss, Tonkabohne & Kokosblütenzucker

Rezept von Tobias Funke

Wähen – eines meiner liebsten Desserts. Oder Zvieri. Je nachdem, wie hungrig ich bin. Was ich an Wähen liebe? Sie spiegeln unsere Obstkultur perfekt. Alles kann zu einer Wähe werden: Apfel, Zwetschge, Kirschen, Aprikosen. Du verstehst.

Natürlich musste ich auch hier meinen Stempel draufdrücken. Und wie so oft bei mir: Das geht nur mit der richtigen Gewürzmischung. Ja, ich verarbeite für diese Mischung ausschliesslich absoluten Spitzenrohstoff. Kokosblütenzucker, Zimt, Tonkabohne, Orange, Bourbon-Vanille, Macis – nur das beste ist gut genug.

Mit dieser Gewürzmischung machst du aus deiner Wähe mehr als Standard. Es gibt ihr einfach das gewisse Etwas, wo alle fragen: «Mhh, was ist das? Das passt genial.»

Zutaten für eine Wähenform Ø 28 cm

Für den Teig:

  • 200 g Dinkelmehl hell (am besten von der Altbachmühle)

  • 100 g kalte Butter, in Stücke

  • 1 Prise Salz

  • 210 g Magerquark

Für den Belag:

  • 3–4 säuerliche Äpfel (z. B. Boskoop)

  • 2 EL gemahlene Haselnüsse (für den Boden)

Für den Guss:

Zubereitung

  1. Teig: Mehl, Butter, Salz vermengen, den Magerquark zum Schluss beifügen, flach drücken, in Folie wickeln und 30 Min. kühl stellen.

  2. Teig auswallen, in die Form legen, Boden mit einer Gabel einstechen.

  3. Mit Haselnüssen bestreuen.

  4. Äpfel schälen, entkernen und in feine Spalten schneiden. Dachziegelartig auf dem Boden verteilen.

  5. Guss aus Ei, Joghurt, Apfelwähe Gewürz verrühren und über die Äpfel giessen.

  6. Bei 220 °C Ober-/Unterhitze ca. 35–40 Minuten goldbraun backen.

Tipp:
Lauwarm servieren mit Crème fraîche, einem Hauch Fleur de Sel oder gerösteten Mandeln. Auch kalt ein Genuss – falls sie bis dahin überlebt.

👉 Zur Apfelwähe Gewürzmischung